Eifert

Stephanie Eifert

 

Zugehörigkeit:

Institut für Geschichte, Fachgebiet Mittelalterliche Geschichte


Forschungsinteressen:

Infrastrukturgeschichte des Mittelalters, Regionalgeschichte des deutschen Südwestens; Historische Kulturwissenschaften; Geschichte Skandinaviens; Medizingeschichte; Historische Grundwissenschaften


Dissertationsprojekt:

Knoten im Netz – Städte an Rhein und Main als Ausgangspunkt einer mittelalterlichen Infrastruktur-Geschichte?

Die historische Infrastrukturforschung ist gerade in Bezug auf die Epoche des Mittelalters ein Desiderat. Durch seine geographisch sehr günstige Lage, eignet sich die Stadt Mainz sehr gut für eine regional ausgelegte Studie, In unserem modernen Alltag sind ‚Infrastrukturen‘ allgegenwärtig, aber was ist diese ominöse ‚Infrastruktur‘ eigentlich? Gerade im Arbeitsgebiet der Mediävistik ist bisher noch nicht abschließend geklärt, ob dieser Begriff für den Zeitraum des Mittelalters überhaupt anwendbar ist und ob es eine ‚mittelalterliche Infrastrukturgeschichte‘ als eigenständige Forschungsrichtung geben kann. Daher versucht dieses Dissertationsprojekt diesen Fragen nachzugehen und unter der Voraussetzung eines dynamischen Kritikalitätsverständnisses einen theoretischen Unterbau zu einer möglichen ISG des Mittelalters zu entwerfen. Anschließend soll das Rhein-Main-Flusssystem als ein Netzwerk präsentiert werden, welches durch ‚Knoten‘ im Netz (Städte) charakterisiert wird. Durch das Werkzeug der ‚Kritikalitätszumessung‘ sollen die spezifischen Schnittstellen innerhalb der Knoten ermittelt und in ihrer Bedeutung erfasst werden.

 

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