Henning

Jan Henning, M.A.

 

Zugehörigkeit:

Institut für Geschichte, Fachgebiet Technikgeschichte


Forschungsinteressen:

Thema und Methode

  • Kultur- und Sozialgeschichte
  • Wissenschafts- und Technikgeschichte
  • Medizingeschichte
  • Rettungswesen; Gesundheitswesen
  • Tuberkulose; race, class, gender

Zeitraum und Region

  • 19. und 20. Jahrhundert
  • Deutschland, USA, Namibia


Dissertationsprojekt:

Die Geschichte des medizinischen und technischen Rettungswesens in Deutschland und den USA im 19. und 20. Jahrhundert

In der Dissertation soll die diskursive und materielle Konstruktion des medizinischen und technischen Rettungswesens in Deutschland und den USA zwischen 1860 und 1990 untersucht werden. Die Arbeit beleuchtet den Themenkomplex aus drei Perspektiven. Aus Sicht einer Kultur- und Sozialgeschichte der Technik und Medizin ist es Ziel des Autors, die Einschreibung von Machtstrukturen in die Infrastruktur des Rettungswesens aufzuarbeiten. Es soll ebenfalls gefragt werden, wann und inwiefern der Mensch den erstarkenden Rettungsdiensten eine hohe Kritikalität zumaß. Durch Anwendung von race, class and gender als historische Analysekategorien können Fragen zur Ex- und Inklusion im Bereich des Rettungswesens beantwortet werden und als mögliche Anschlusspunkte für zukünftige Experten auf diesem Gebiet wirken. Eine transnationale und vergleichende Herangehensweise soll ermöglichen Unterschiede, Ähnlichkeiten und Verflechtungen der deutschen und us-amerikanischen Geschichte des Rettungswesens aufzudecken. Ein Großteil der Arbeit wird sich der Methoden der Diskursgeschichte bedienen. Letztlich wird im Hinblick auf Forschungen zu Kritischen Infrastrukturen und zum Katastrophenmanagement die Frage aufgeworfen, inwiefern das Rettungswesen als Infrastruktur zweiter Ordnung abhängig von kritischen Infrastrukturen ist. Daran anschließend werden historische Konzepte von Prevention und Preparedness untersucht.

 

Studium & Ausbildung

Publizistische Tätigkeit

Vorträge & Konferenzen